Teilnahme am Comeniusprojekt von 2004-2007

Die Altendorfer Grundschule hat am Comenius-Projekt der Europäischen Union teilgenommen

Sie finden hier eine Übersicht über die Aktivitäten im Rahmen unseres Comenius-projektes.

Nach drei Jahren Laufzeit endet ein Projekt, zur erneuten Antragstellung müssen neue Partnerschulen gefunden werden. 

 

 

Altendorfer Grundschule,

Nordhorn

Basisschool Ds. G. Doekes,

Hardenberg

Szkola Podstawowa NR 5, Malbor

Kyrkhedens skola, Ekshärad

"Leben am Wasser - Wasser ist Leben"

Am 1. August 2004 wurde die Altendorfer Grundschule offiziell Comenius-Schule. Bis zum Sommer 2007 bedeutete dies die Zusammenarbeit unserer Grundschule mit drei anderen europäischen Grundschulen, die von der Europäischen Union unterstützt wird - ideell und finanziell.

 

Die Projektidee "Leben am Wasser - Wasser ist Leben"

(Auszüge aus dem gemeinsamen Projektantrag)

Ausgangspunkt der Projektidee ist die Feststellung, dass Wasser die Grundlage jeglicher menschlicher Zivilisation darstellt. Alle am Projekt beteiligten Städte liegen an Flüssen und Gewässern, die jeweils eine existentielle Bedeutung für die Menschen haben.

In diesem auf einen Zeitraum von 3 Jahren gedachten Projekt soll dies den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht werden: Wir haben eine gemeinsame Existenzgrundlage, auf der sich unterschiedliche Kulturen entwickelt haben.

Die Feststellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Lebensvollzügen der Menschen (Kinder) in den verschiedenen Partnerstädten soll so zu mehr Verständnis und Toleranz führen.

Im ersten Projektjahr stellen sich in einer ersten Phase die beteiligten Klassen selbst, ihre Schule und ihren Lebensraum gegenseitig vor.

In einem geeinten Europa muss der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen - wie in der Agenda 21 beschrieben – als gemeinsame Aufgabe verstanden werden.

Im Unterricht soll die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler im zweiten Projektabschnitt auf die Gewässer ihrer Heimatstadt gerichtet werden. Sie sollen als wertvoll und erhaltenwert erkannt und den Partnern vorgestellt werden.

Im ersten Projektjahr werden schwerpunktmäßig die mit den lokalen Gewässern verbundenen Freizeitmöglichkeiten untersucht und ausgetauscht.

Die konkreten Ziele des Projektes "Leben am Wasser - Wasser ist Leben"

· Ausgewählte Klassen der beteiligten Schulen stellen sich gegenseitig vor. Dabei sollen sie erleben, mit anderen Menschen, deren Sprache sie nicht verstehen, zu kommunizieren. Dies kann durch Austausch nonverbaler Informationen geschehen. Sie sollen aber auch einzelne ausgewählte Wörter und Begriffe der verschiedenen Sprachen kennen lernen.

· In diesen Klassen und in Arbeitsgemeinschaften werden die Schule und die Stadt unter gemeinsam erarbeiteten Fragestellungen erkundet und den Partnern vermittelt. Ziel ist das Kennenlernen der jeweiligen Lern- und Lebensbedingungen unter dem Aspekt der Gleich- und Andersartigkeit. Dies soll zu mehr Verständnis, Toleranz und Interesse aneinander führen.

· Ebenfalls in Klassen und Arbeitsgemeinschaften sollen die Schüler die lokalen Gewässer aus ihrer Sicht entdecken, untersuchen, darstellen und den Partnern vorstellen. Dabei werden Aspekte der Stadtgeschichte ebenso herangezogen wie das aktuelle Erscheinungsbild der Flüsse, Seen und Kanäle.

· Durch diese Arbeit sollen die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass Wasser die gemeinsame und unverzichtbare Grundlage des Lebens und der Zivilisation ist.

· Mit dem Wasser verbundene Freizeitmöglichkeiten sollen kennen gelernt und verglichen werden. Hier ist eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourismusbüros und den Stadtverwaltungen angestrebt.

· Durch gegenseitige Besuche erhalten die Lehrerinnen und Lehrer Informationen über die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Ländern, sowie über das jeweilige Schulsystem. Ein solcher Austausch ist sehr wichtig i. B. auf die Erweiterung der EU und der in allen Ländern geführten Diskussion über die Schulreform.

Durch die punktuelle Einbeziehung von Eltern in die Projektarbeit erhalten auch sie Informationen über die Projektpartner.

 

Projektplan 2004/2005 (erstes Jahr)

Jede Schule erstellt ein “Klassenbuch”, das dreimal kopiert und an die anderen Schulen verteilt wird Jeder Schule ist freigestellt, ob sie eine, zwei oder drei Klassen einbezieht.

Koordinierungstreffen in Schweden im Oktober 2004

· Unterrichtsbesuch in der Partnerschule
· Informationen über das schwedische Schulsystem
· Detailplanung des ersten Projektjahres
· Planung der zweiten Projektjahres und Formulierung des Verlängerungsantrages

Präsentation der Schule und ihrer Umgebung

· Die Schüler bekommen die Aufgabe, Fotos oder Filmaufnahmen von der Schule zu machen unter der Fragestellung: Was wollt ihr den anderen Kindern von eurer Schule zeigen?
· Internetpräsentation auf der Homepage der Schule bis Dezember 2004 mit Bildern oder Filmen.
· Wie sieht die Umgebung der Schule aus? Welche Orte mögen die Kinder gerne, wohin gehen sie oft?
· Die fertigen Präsentationen werden im Internet veröffentlicht und gleichzeitig als CD’s an die Partnerschulen geschickt. So können auch Eltern die Ergebnisse der Arbeit kennen lernen.

Gewässer in der Nähe der Schule.

· Multimedia-Präsentation (Powerpoint auf CD ) bis Ende Mai 2005. Auch hier sollen Fotos oder Filme hergestellt werden.
· Kopien werden an die Partnerschule gesandt.
· In den Schulen sollen Ausstellungen entstehen auf der Grundlage des gesendeten Materials (Wandzeitungen, Collagen, etc.)

Koordinierungstreffen in Polen – 12. bis 15. Mai 2005

· Informationen über das polnische Schulsystem
Unterrichtsbesuch in der Partnerschule
· Auswertung des ersten Projektjahres
· Planung der zweiten Projektjahres
· Besuch der Stadt und der Marienburg
· Besuch in Danzig und Gdingen.

Präsentation der Freizeitmöglichkeiten am Wasser

· Internetpräsentation auf der Homepage
· Die Schüler erarbeiten die Fragestellung selbstständig bis zum Ende des Schuljahres.
· Jede Partnerschule erhält eine CD der Präsentation.

Dokumentation des ersten Jahres

· Bilder und Berichte über die Entstehungsprozesse der Arbeitsergebnisse bis Anfang Juli nach Nordhorn schicken.

Projektplan 2005/2006 (zweites Jahr)

Die lokalen Gewässer als Lebensraum für Menschen stehen im Mittelpunkt der unterrichtlichen Arbeit im zweiten Projektjahr. Wie im ersten Jahr sollen auch hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Partnerländern festgestellt und bewusst gemacht werden.

Im Vordergrund steht die Frage nach der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft des Lebens am Wasser. Im zweiten Projektjahr werden zunächst geschichtliche Aspekte des Lebens am Wasser in den jeweiligen Partnerstädten entsprechend dem Verstehenshorizont von Grundschülern als Schwerpunkt der Arbeit entwickelt: Alte Geschichten, Gemälde, Fotos, Zeitzeugenberichte u.a. dienen als Informationsquelle.

Projektaktivität: historische Aspekte des Lebens am Wasser werden an einer Zeitleiste dargestellt, auch Collagen, Herstellung einer „Zeitung“, etc

Das gegenwärtige Leben am Wasser soll untersucht werden: Leben am Wasser heute, Bedeutung des Wassers für die Städte heute, Kunst, Erholung, Industrie, Trinkwasser, Schmutzwasser, Transport, Hochwasser

Projektaktivität: Fortsetzung der Zeitleiste, Power-Point-Präsentation mit Darstellung im Internet

Leben am Wasser in der Zukunft

Projektaktivität: Fortsetzung der Zeitleiste mit Ideen zu einer „realistischen“ Zukunft; phantastische Brücken, Boote, Zeitmaschinen, Präsentation der von den Schülern hergestellten Objekten im Internet.

Projektzusammenkünfte sind geplant für Hardenberg (NL, Herbst 2005) zwecks weiterer Detailabsprachen und Nordhorn (De, Frühjahr 2006) zur gemeinsamen Bearbeitung des weiteren Projektantrags.

 

 

Projektplan 2006/2007 (drittes Jahr)

Im dritten Projektjahr sollen ökologische Fragestellungen in den Vordergrund rücken: Das Gewässer als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dabei sollen die Beobachtungen , Tier- und Pflanzenbestimmungen und sonstigen gewonnenen Ergebnisse der Partnerschulen in einer „wachsende Enzyklopädie“ zusammengefasst werden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen durch einfache Experimente die Qualität der lokalen Gewässer untersuchen und so für Umweltgefahren und Bedrohungen sensibilisiert werden.

· 1. Projektaktivität: Sichtbare Tiere am und im Wasser sollen beobachtet, untersucht, beschrieben und bestimmt werden.

· Ergebnis: Herstellung einer gemeinsamen Enzyklopädie auf der Grundlage eines gemeinsamen Beobachtungsbogens in 4 Sprachen. Fertige Seiten werden via E-Mail an die anderen Schulen geschickt.

· 2. Projektaktivität: Pflanzen und Bäume in und am Wasser sollen beobachtet, untersucht, beschrieben und bestimmt werden.

· Ergebnis: Herstellung von Herbarien und Ergänzung der gemeinsamen Enzyklopädie.

· 3. Projektaktivität: Zur Feststellung der Wasserqualität sollen einfache Wasseruntersuchungen in den lokalen Gewässern stattfinden.

· Ergebnis: Die gewonnenen Daten werden auf einer neu einzurichtenden Homepage veröffentlicht.

· Bei allen Projektaktivitäten soll auf Expertenhilfe zurückgegriffen werden (Wasserschutzbehörden, örtliche Naturschutzverbände, Angelvereine, etc. ). Zur Verbesserung der Kommunikation soll eine gemeinsame Website mit den „Forschungsergebnissen“ eingerichtet werden (s. o.)

Projektzusammenkünfte sind geplant für Ekshärad (Schweden, Herbst 2006) zwecks weiterer Detailabsprachen und Erstellung der Abschlussdokumentation und Malbork (Polen, Frühjahr 2007) zur Veröffentlichung der Abschlussdokumentation.

 

Wichtige Links zum Thema Comenius: